Holzpellets

Holzpellets - Es gibt gute Gründe, mit Holzpellets zu heizen

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Warum mit Holzpellets heizen?

Was sind Holzpellets eigentlich?

Was kosten Holzpellets?

Wie hat sich der Preis für Pellets entwickelt?

Was sind gute Holzpellets?

Darum ist es wichtig, nur hochwertige Pellets zu verfeuern

 

Warum mit Holzpellets heizen?

Angesichts der steigenden Preise bei fossilen Brennstoffen steigen immer mehr Verbraucher auf die Heizung mit Holzpellets um. Diese gelten als umweltschonende Alternative, etwa zu Erdöl und Kohle, weil sie CO2-neutral verbrennen. Zudem müssen deutsche Verbraucher bei der Lieferung von Pellets keine langen Transportwege in Kauf nehmen.


Was sind Holzpellets eigentlich?

Bei Holzpellets handelt es sich um Abfallprodukte wie Sägespäne, die unter hohem Druck zu kleinen Stäbchen mit einem Durchmesser von etwa sechs Millimetern und einer Länge von zehn bis 25 Millimetern gepresst werden. Sie gelten als ökologisch sauberer Brennstoff, weil sie eben aus Abfällen, die bei der Holzbearbeitung anfallen, hergestellt werden. Das bedeutet: Für die Pelletsherstellung müssen nicht extra Bäume gefällt werden. Weil Holzpellets aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt werden, wird beim Verbrennen außerdem nur die Menge an Kohlendioxid frei, die das Holz während der Wachstumsphase gebunden hat. Aus diesem Grund gelten Holzpellets als CO2-neutraler Brennstoff.


Was kosten Holzpellets?

Die Preise für Holzpellets können in den verschiedenen Regionen Deutschlands höchst unterschiedlich ausfallen. Günstiger sind sie in waldreichen Regionen, in denen eine holzverarbeitende Industrie existiert. Ist dies nicht der Fall, sind die Transportwege entsprechend länger, was sich natürlich auch auf den Preis der Holzpellets auswirkt.

Wer die tatsächlichen Kosten für die Pelletheizung mit anderen Energieträgern vergleichen möchte, muss allerdings weitere Faktoren berücksichtigen als nur den reinen Preis für die Holzpellets. Beispielsweise haben Holzpellets einen geringeren spezifischen Brennwert als Erdöl, sodass ein entsprechend größeres Volumen gelagert werden muss, um die gleiche Heizleistung zu erreichen. Insgesamt erweist sich die Pelletsheizung allerdings durchschnittlich um mindestens 40 Prozent günstiger als eine Heizung mit Erdöl.


Wie hat sich der Preis für Pellets entwickelt?

Während sich der Preis für Haushaltsenergie seit dem Jahr 2000 insgesamt etwa verdoppelt hat, ist der Preis für Pellets seit 2002 lediglich um ein Drittel gestiegen. Beeinflusst wird der Pelletspreis nämlich nicht von geopolitischen oder weltwirtschaftlichen Faktoren wie etwa der von Erdöl oder Erdgas, sondern in erster Linie vom Angebot an Holz und der Nachfrage nach Pellets. So ist der Preis für eine Tonne Pellets beispielsweise im Januar 2007 nach einem sehr milden Winter und dem Wintersturm Kyrill, der ein entsprechendes Überangebot an Holz mit sich brachte, von durchschnittlich 206 Euro auf 185 Euro je Tonne gefallen.


Was sind gute Holzpellets?

Wer Pellets kaufen möchte, sollte darauf achten, dass diese nach DIN ISO 17225-2 in einer von drei möglichen Klassen qualifiziert sind. Dabei handelt es sich um die Klassen A1, A2 und B, wobei Pellets aus der erstgenannten Klasse aus erntefrischem Holz oder aus Holzrückständen hergestellt sein müssen, die chemisch nicht behandelt wurden. Die Klasse A1 zeichnet sich darüber hinaus durch einen äußerst geringen Gehalt an Asche und Stickstoff aus. Beides darf in der A2-Klasse geringfügig höher ausfallen. Für Holzpellets der Klasse B darf hingegen auch Restholz aus der industriellen Verarbeitung oder chemisch unbehandeltes Gebrauchtholz verarbeitet werden. Hier darf zudem der Gehalt an Stickstoff und Asche höher sein als bei Holzpellets in den beiden A-Klassen.

In Deutschland existiert jedoch sogar ein noch strengeres Normsystem. Hier werden nicht nur das Produkt und seine Qualität beurteilt, sondern die gesamte Lieferkette. Dabei handelt es sich um das Zertifikat ENplus, das sich in der Klassifizierung an der EU-Norm orientiert.

Doch auch der Verbraucher kann anhand einfacher Kriterien erkennen, ob es sich um hochwertige Pellets handelt oder nicht. Eine gute Qualität der Holzpellets lässt sich etwa daran erkennen, dass diese keine sichtbaren Längsrisse aufweisen und eine glatte und glänzende Oberfläche besitzen. Andere Kriterien, die für eine gute Pelletqualität sprechen wie Abriebfestigkeit, Asche- und Wassergehalt oder Heizwert lassen sich hingegen nur im Labor feststellen.


Darum ist es wichtig, nur hochwertige Pellets zu verfeuern

Auf eine gute Qualität bei den Pellets zu achten, die anhand der Klassifizierung ersichtlich ist, hat einige gute Gründe. So bieten minderwertige Pellets nur eine unzureichende Heizqualität. Darüber hinaus können sie sogar die Heizanlage schwer beeinträchtigen, etwa weil im Brennraum der Heizung Schlacke zurückbleibt, die den Brennraum blockieren und sogar die gesamte Heizungsanlage lahmlegen kann. In diesem Fall muss die Heizungsanlage mit großem Aufwand komplett gereinigt werden. Ein schlechter Brennwert hingegen ist üblicherweise erst im Nachhinein zu erkennen. Allerdings nicht nur daran, dass mehr Brennstoffe benötigt werden, sondern dass sich auch mehr Asche beim Verbrennen bildet, die anschließend natürlich wieder entsorgt werden muss.

Kontakt

Addresse

holzpellets-sackware.com
Am Westerhof 12
86453 Dasing

Telefon
+49 (0)8205-962974
Email

support@holzpellets-sackware.com

Über uns