Pelletspreise

Wovon hängen die Pelletspreise ab?

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Warum steigen oder fallen Pelletspreise?

Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Gibt es Unterschiede zwischen loser Ware und Sackware?

Die generelle Entwicklung des Pelletpreises

Holzpellets: ein günstiger Brennstoff?

Sparen durch den Kauf von Qualitätsware

 

Warum steigen oder fallen Pelletspreise?

Immer mehr Bauherren und Verbraucher wollen auch im Alltag möglichst umweltfreundlich handeln. Deshalb rüsten viele ihre Heizungsanlagen von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas auf Holzpellets um. Trotz der steigenden Nachfrage ist der Pelletspreis in den vergangenen Monaten gesunken. Das liegt unter anderem daran, dass für Pellets mittlerweile statt Abfällen, die bei der Verarbeitung von Holz anfallen, auch Holz verwendet wird, das anderweitig nicht verarbeitet werden kann. Dazu gehören beispielsweise Baumstümpfe, die sich im Sägewerk nicht verarbeiten lassen.

Pelletspreise


Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet

Obwohl im März mit German Pellets einer der größten Pelletsproduzenten Deutschlands Insolvenz anmelden musste, erwartet der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) keinen Versorgungsengpass und somit auch keine steigenden Preise. Denn insgesamt seien die Produktionskapazitäten nach wie vor weitaus höher als die Nachfrage. Damit ist die Situation etwas anders als beispielsweise im Jahr 2006, als Pelletheizungen einen wahren Boom erlebten und die Preise förmlich durch die Decke schossen. Einen Grund für die stabilen Preise sieht der Deutsche Energieholz- und Pelletverband auch in den vergangenen zwei milden Wintern und darin, dass wegen des niedrigen Ölpreises insgesamt weniger Pelletheizungen installiert werden. Das wiederum bedeutet, dass die Lager voll sind und kein Engpass für die Verbraucher zu befürchten ist.


Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Wie das Jahr 2006 gezeigt hat, handelt es sich bei der Preisentwicklung bei Pellets im Grunde um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Während Pelletsheizungen damals massiv gefördert wurden, konnte die Nachfrage von den Produzenten kaum befriedigt werden, was einen massiven Preisanstieg zur Folge hatte. Nachdem mittlerweile aber ausreichend Produktionskapazitäten ausgebaut wurden, um den deutschen Markt zu bedienen, ist die Preisentwicklung seit dem Jahr 2015 eher rückläufig.


Gibt es Unterschiede zwischen loser Ware und Sackware?

Obwohl das Produkt im Grunde dasselbe ist, gibt es sehr wohl einen preislichen Unterschied zwischen loser Ware und Sackware, die üblicherweise auf Paletten angeliefert wird. Während lose Ware etwa 250 Euro pro Tonne kostet, müssen die Käufer von Sackware zwischen 40 und 50 Euro mehr bezahlen. Der Grund dafür ist der höhere Aufwand, den Sackware mit sich bringt. Denn während lose Pellets einfach ins Pelletlager eingeblasen werden können, muss die Sackware zunächst einmal verpackt werden und auch der Transport und das Abladen beim Kunden bedeuten einen höheren Aufwand. Einen gravierenden Unterschied in der Preisentwicklung von losen Pellets und Sackware dürfte sich nach Meinung des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes also nicht ergeben.


Die generelle Entwicklung des Pelletpreises

Von Januar 2015 bis Januar 2016 hat sich der Pelletspreis massiv verbilligt. Betrugen die Brennstoffkosten bei Pelletheizungen damals noch mehr als sechs Cent pro Kilowattstunde, lagen diese im Januar 2016 bei 4,83 Cent pro Kilowattstunde.

Wie der langjährige Vergleich zwischen den Jahren 2002 und 2015 zeigt, sind auch die Kosten für Pellets in den Sommermonaten Juni und Juli am günstigsten, während sie in den Wintermonaten steigen. Das hat einen relativ simplen Grund: Im Winter ist die Nachfrage nach Brennstoffen wie Pellets höher, weil geheizt werden muss. Clevere Immobilienbesitzer, die Geld sparen wollen, kaufen ihren ökologischen Brennstoff also im Sommer und nutzen im günstigsten Fall zusätzlich einen Preisvergleich, um ihre Lager möglichst günstig aufzufüllen.


Holzpellets: ein günstiger Brennstoff?

Vor allem im Vergleich zur Gasheizung erweisen sich Holzpellets eindeutig als der günstigere Brennstoff. So geben die Besitzer eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit Gasheizung pro Jahr etwa 1.500 Euro für Heizkosten aus, während das Heizen mit Pellets etwa um ein Drittel günstiger kommt. Dies liegt nicht nur an der Preisentwicklung für Pellets, sondern auch daran, dass moderne Pelletheizungen deutlich wirtschaftlicher arbeiten als ältere Modelle. In Phasen niedriger Ölpreise, wie es 2015 und 2016 der Fall war, arbeitet lediglich die Ölheizung noch wirtschaftlicher als eine Pelletheizung.


Sparen durch den Kauf von Qualitätsware

Der Preis allein sollte allerdings nicht das ausschlaggebende Kriterium für den Kauf von Holzpellets sein. Käufer sollten in jedem Fall darauf achten, dass die Pellets das ENplus-Zertifikat besitzen, das für eine hohe Qualität steht. Mit diesem Zertifikat wird übrigens die gesamte Produktionskette von der Herstellung über die Lagerung bis hin zur Auslieferung an den Kunden überwacht. Bei extrem günstigen Angeboten, die weit unter 200 Euro pro Tonne liegen, ist dagegen davon auszugehen, dass es sich um minderwertige Ware handelt, die nur äußerst schlechte Brennwerte besitzt. Zu diesen Produkten zu greifen, würde also bedeuten, am falschen Ende gespart zu haben, weil größere Mengen verfeuert werden müssen oder deutlich mehr Asche zurückbleibt.

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